Lateinamerika & Österreich

Lateinamerika & Österreich

Entdecken Sie die Vielfalt Lateinamerikas und Österreichs durch Bilder, Videos, Geschichte, Traditionen und kulturelle Begegnungen.

Lateinamerika & Österreich – Natur, Kultur und Begegnung

Lateinamerika

Paraguay – Die Kultur der Ishir

Im Weltmuseum Wien wird in einer Ausstellung die Kultur und die jahrtausendealten Traditionen der Ishir, einer indigenen Bevölkerungsgruppe Paraguays, vorgestellt.

Die Ausstellung möchte auf diese Gemeinschaften, ihr kulturelles Erbe und die schwierige Situation aufmerksam machen, mit der indigene Völker in Paraguay bis heute konfrontiert sind.

Die traditionellen Tänze der Ishir sind ein wichtiger Bestandteil ihrer kulturellen Identität. Sie verbinden Musik, Bewegung und spirituelle Vorstellungen und werden von Generation zu Generation weitergegeben.

Das Video vermittelt einen Einblick in diese lebendigen Traditionen und zeigt die Bedeutung der Bewahrung des indigenen Kulturerbes Paraguays.

Venezuela

Salto Ángel – Ein einzigartiges Naturwunder Venezuelas

Im Südosten Venezuelas, mitten im Nationalpark Canaima, befindet sich der Salto Ángel (Kerepakupai Merú), der höchste Wasserfall der Welt. Aus einer Höhe von 979 Metern stürzt das Wasser vom majestätischen Auyantepui, einem der beeindruckenden Tafelberge Venezuelas, in die Tiefe.

Der Nationalpark Canaima wurde 1994 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Seine gewaltigen Tafelberge, die sogenannten Tepuis, seine Wasserfälle, tropischen Landschaften und seine außergewöhnliche Artenvielfalt machen ihn zu einer der faszinierendsten Naturlandschaften der Erde.

Der Salto Ángel gehörte außerdem zu den 28 Finalisten der internationalen Wahl der sieben neuen Naturwunder der Welt.

Für die indigene Bevölkerung der Pemón besitzen diese Landschaften eine besondere kulturelle und spirituelle Bedeutung. Sie sind ein wichtiger Bestandteil ihrer Geschichte, ihrer Traditionen und ihrer Identität.

Der Salto Ángel ist nicht nur ein Symbol der natürlichen Schönheit Venezuelas, sondern auch ein beeindruckendes Beispiel für das kostbare Naturerbe Lateinamerikas.

Österreich

Niederösterreich- Burgruine Aggestein

Die Burgruine Aggstein – Geschichte und Legende in der Wachau

Hoch über der Donau, in der malerischen Wachau in Niederösterreich, erhebt sich die beeindruckende Burgruine Aggstein. Ihre Geschichte reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Sie zählt heute zu den bekanntesten historischen Sehenswürdigkeiten der Region und bietet einen wunderschönen Blick auf die Donau und die umliegende Landschaft.

Besonders geheimnisvoll ist die alte Legende vom „Rosengärtlein“. Der Überlieferung nach ließ der gefürchtete Burgherr Jörg Scheck von Wald seine Gefangenen auf einem schmalen Felsvorsprung hoch über dem Abgrund zurück. Trotz seines friedlichen Namens war dieser Ort alles andere als ein Garten voller Rosen.

Heute ist die Burgruine Aggstein ein beliebtes Ausflugsziel und ein faszinierender Ort, an dem sich Geschichte, Natur und Legenden auf besondere Weise begegnen. Sie erinnert daran, wie reich Österreich an kulturellem Erbe, alten Erzählungen und eindrucksvollen Landschaften ist.

Die Legende vom Rosengärtlein

Eine der bekanntesten Sagen der Burgruine Aggstein erzählt vom gefürchteten Burgherrn Jörg Scheck von Wald.

Der Überlieferung nach ließ er seine Gefangenen auf einem schmalen Felsvorsprung hoch über dem Abgrund zurück. Diesen gefährlichen Ort nannte man spöttisch das „Rosengärtlein“.

Die Sage erinnert an die düsteren Zeiten des Mittelalters und verleiht der Burgruine bis heute eine geheimnisvolle Atmosphäre.