Bildhauerei

Bildhauerei

Die skulptu­rale Darstel­l­ung ist ei­ne Kunst, die in der ge­sam­ten Ge­schich­te der Menschheit im­mer prä­sent war. Deshalb wol­len wir auch hier zuerst weit zu­rückblicken, denn die äl­testen ar­chäologi­sch­en Fun­de be­weisen dieses ges­talte­ri­sche Schaf­fen im Ge­biet des heuti­gen Österreich schon in der Stein­zeit (Pa­läolithi­kum), in ei­ner Zeit, in der erstmals der Ho­mo Sa­piens auftrat.

Die skulptu­rale Darstel­l­ung ist ei­ne Kunst, die in der ge­sam­ten Ge­schich­te der Menschheit im­mer prä­sent war. Deshalb wol­len wir auch hier zuerst weit zu­rückblicken, denn die äl­testen ar­chäologi­sch­en Fun­de be­weisen dieses ges­talte­ri­sche Schaf­fen im Ge­biet des heuti­gen Österreich schon in der Stein­zeit (Pa­läolithi­kum), in ei­ner Zeit, in der erstmals der Ho­mo Sa­piens auftrat.

Rech­ts:
Die Ve­nus vom Gal­genberg ist die äl­teste Frauen­fi­gur und äl­teste Stein­plas­tik der Welt, die bis heute ge­fun­den wur­de. Sie ent­stand um 30.000 v. Chr.

Links:
Die Ve­nus von Wil­len­dorf ist ei­nes der be­kanntes­ten ar­chäologi­sch­en Fundstücke Ös­ter­reichs und um 25.000 v. Chr. ent­stan­den.

Bildquel­le: Beyars.com/lexikon

Was in der Fach­lite­ratur als „pa­läo-in­diani­sche Kul­tu­ren“ in Südamerika be­zeich­net wird, lässt sich bis etwa in das 12. Jahrtausend v.Chr. ar­chäologi­sch zu­rückver­fol­gen. Es waren no­madi­sie­ren­de Jä­ger und Sammler-Kul­tu­ren, die hauptsäch­lich Tei­le ihrer Jagdge­rä­te (Pfeil- und Lanzenspitzen) aus ver­schie­de­nem Ma­terial hin­terließen.

Im Ge­biet des heuti­gen Ecuador, ent­wickel­te sich zwi­sch­en 3.000 und 2.500 v. Chr. die Val­di­via Kul­tur. An dem äl­testen Fundstück aus dieser Zeit, der „Ve­nus von Val­di­via“, se­hen wir ei­ne hoch ent­wickel­te Bear­beit­ungstech­nik. Wir kön­nen da­her an­nehmen, dass die Men­sch­en in dieser Zeit schon teilweise sesshaft ge­wor­den sind.

Im Fol­genden die Künst­ler der Jetztzeit, die wir be­son­ders her­vor­he­ben wol­len, bzw, mit de­nen wir in Kon­takt sind:


Museen

Die Be­zeich­n­ung Mu­seum lei­tet sich von den „Mu­sen“, den griechi­sch­en Schutzgöt­tin­nen der Künste und der Kul­tur ab. In je­der Art und Größenordn­ung sind uns diese Or­te weltweit „hei­lig“, weil wir dort das Ver­ständnis un­se­rer Völ­ker und Kul­tu­ren ver­tie­fen kön­nen.

  • Kunsthistorisches Museum Wien (Österreich)
  • Museo de Arte Moderno Jesús Soto (Venezuela)

Kunsthistorisches Museum Wien (Österreich)

Das Kunsthis­to­ri­sche Mu­seum in Wien ist weltweit ei­ner der her­vor­ra­gensten Or­te, an de­nen die Wei­ter­ga­be kul­tu­rel­len Er­bes er­folgt.

Aus den Samml­un­gen der Habsbur­ger enstan­den und durch Kaiser Franz Jo­seph I. im Jahr 1891 eröffnet, wird hier ei­ne im­mer noch wach­sen­de Anzahl von be­deuten­den Kunstwer­ken al­len Men­sch­en zu­gänglich ge­mach­t.

Kunsthistorisches Museum

Museo de Arte Moderno Jesús Soto (Venezuela)

Ciudad Bolivar, die Hei­matstadt des weltweit be­deuten­den ve­nezo­lani­sch­en Künst­lers, wid­me­te 1973 Jésus Raphael Soto dieses Mu­seum. Nach den Plänen des Ar­chi­tek­ten Raúl Vil­lanueva er­baut, be­her­bergt es heute per­ma­nent auch her­vor­ra­gen­de Wer­ke der Abstrak­ten-Konstruk­ti­vis­ten, der Ki­neti­sch­en-Kunst und der Neuen-.Realis­ten ab 1950 – sowohl aus Ve­nezuela, als auch aus dem Aus­land.

Der Künst­ler wur­de 1923 in Ciudad Bo­livar ge­bo­ren und starb 2005 in Pa­ris. An­lässlich ei­ner Feier in me­moriam des 86. Ge­burtsta­ges im Jahr 2009 wür­digte den Meis­ter ei­ne an­de­re, wun­derba­re Künst­lerin aus Ve­nezuela, Isaura Espinoza de Vicuña.

In ihrer Hom­ma­ge an den Lehrer wür­digte sie sein Leben mit ausdrucksvol­len Wor­ten und überbrach­te ihren Dank für sei­ne menschliche Wär­me und sein Ge­fühl, wel­che im­mer noch ge­genwär­tig sind.

Am En­de der Feier wur­de ei­ne von ihr in Mo­del­lier­tech­nik ge­sch­af­fe­ne Sta­tue von Jesús Soto ent­hüllt.

Fundación Museo de Arte Moderno Jesús Soto

By Guillermo Ramos Flamerich - Own work (Personal Work)
By Guillermo Ramos Flamerich

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