Ehrenmitglieder

Ehrenmitglieder

Un­ser ganz be­son­de­rer Dank ge­bührt un­se­ren Ehren­mit­glie­dern, die sich mit ihrem Werk und ihrem na­tiona­len und in­terna­tiona­len Re­nom­mé hin­ter uns stel­len, um ei­ne Brücke zwi­sch­en den Kul­tu­ren zu bauen und die Mög­lich­keit der ge­gen­sei­ti­gen geis­ti­gen Bef­ruch­t­ung zu schaf­fen.

Maestro Enyú Peña Oramas (Venezuela)

Maestro Enyú Peña Oramas (Venezuela)

Maestro Enyú Peña Oramas – Musiker, Dirigent und Komponist aus Venezuela

Maestro Enyú Peña Oramas ist ein venezolanischer Musiker, Oboist, Orchesterdirigent, Arrangeur und Komponist, dessen künstlerische Laufbahn von seinem großen Engagement für die Musik, die musikalische Ausbildung und die Verbreitung der venezolanischen Kultur geprägt ist.

Seine musikalische Ausbildung begann er an der Musikschule Federico Villena in Maracay, wo er den Abschluss als Oboenlehrer und ausübender Musiker erwarb. Anschließend absolvierte er an der Universität Carabobo ein Studium der Pädagogik mit Schwerpunkt Musikerziehung, das er mit der Auszeichnung Cum Laude abschloss. Darüber hinaus erwarb er einen Masterabschluss in Musik an der Universidad Simón Bolívar.

Im Laufe seiner Karriere entwickelte er eine vielseitige künstlerische Tätigkeit als Oboist und Orchesterdirigent. Er war Mitglied des Sinfonieorchesters von Aragua und nahm an internationalen Konzertreisen nach Spanien, Kolumbien, Aruba und Kuba teil.

Darüber hinaus leitete er das Orchester Federico Villena sowie das Jugendsinfonieorchester von Maracay und arbeitete mit namhaften Solisten und Musikensembles Venezuelas zusammen.

Sein musikalisches und kulturelles Engagement wurde mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt. Dazu zählen der Preis für herausragende junge Persönlichkeiten aus Aragua im Bereich Kultur (Premio a la Excelencia del Joven Aragüeño en el Área de Cultura), der San José Centenario, die Lira de Oro sowie die Ehrenauszeichnung des Lions Clubs (Botón de Honor del Club de Leones).

Außerdem ist er Mitglied des Ensembles Venezuela d’Kmara, in dem er als Oboist, Dirigent, Arrangeur und Komponist tätig ist und zur Interpretation und Verbreitung des reichen musikalischen Erbes Venezuelas beiträgt.

Der Kulturverein Churúm-Merú ist stolz darauf, Maestro Enyú Peña Oramas zu seinen Ehrenmitgliedern zählen zu dürfen. Mit dieser Ehrung würdigt der Verein seine künstlerische Laufbahn sowie seinen wertvollen Beitrag zur Musik und Kultur Venezuelas.

Prof. Isaura Vicuña (Venezuela)

Prof. Isaura Vicuña (Venezuela)

Pionierin der venezolanischen Bildhauerei

Prof. em. Isaura Vicuña zählt zu den bedeutenden Persönlichkeiten der venezolanischen Bildhauerei. Als Künstlerin und Pionierin hat sie durch die Entwicklung und Anwendung neuer künstlerischer Techniken einen wertvollen Beitrag zur bildenden Kunst Venezuelas geleistet.

Ihre künstlerische Laufbahn begann 1949 mit der Ölmalerei unter der Anleitung des italienischen Professors Barbalonga in Ciudad Bolívar, der Hauptstadt des venezolanischen Bundesstaates Bolívar.

Von 1959 bis 1963 vertiefte sie ihre künstlerische Ausbildung an der Kunsthochschule Armando Reverón, wo sie sich mit verschiedenen Ausdrucksformen wie Keramik, Malerei und Bildhauerei beschäftigte.

Ihre Werke wurden in zahlreichen Ausstellungen in Venezuela präsentiert. Einen besonderen Schwerpunkt ihres Schaffens bildet die indigene Kunst und Kultur ihrer Heimat. Mit großer Sensibilität greift sie traditionelle Symbole und kulturelle Ausdrucksformen auf und verleiht ihnen durch ihre künstlerische Interpretation eine neue Bedeutung.

Zu ihren bemerkenswerten Arbeiten zählt die 1960 entstandene Skulptur „Madre Indígena“ (Indigene Mutter) mit einer Höhe von 1,65 Metern. Dieses Werk verdeutlicht ihre besondere Verbundenheit mit der indigenen Kultur Venezuelas.

Eine weitere interessante Ausdrucksform ihres künstlerischen Schaffens sind die „Títeres escultóricos“ (skulpturale Puppenfiguren), in denen sie Bildhauerei und figürliche Gestaltung miteinander verbindet. Diese ausdrucksstarken Figuren zeigen eine weitere Seite ihrer Kreativität und künstlerischen Vielseitigkeit.

Auch im Ruhestand ist Isaura Vicuña ihrer Leidenschaft für die Bildhauerei treu geblieben. Ihr künstlerisches Lebenswerk ist ein wertvoller Beitrag zur Bewahrung und Weiterentwicklung des kulturellen Erbes Venezuelas.

Der Kulturverein Churúm-Merú würdigt mit großer Anerkennung ihr künstlerisches Lebenswerk und ist stolz darauf, sie zu seinen Ehrenmitgliedern zählen zu dürfen.

Grup­pe Serenata Guayanesa (Venezuela)

Grup­pe Serenata Guayanesa (Venezuela)

Ganz be­son­ders freuen wir uns, die Grup­pe Serenata Guayanesa zu un­se­ren Ehren­mit­glie­dern zählen zu dür­fen. Sie sind in­terna­tiona­le Stars und Bot­sch­af­ter ve­nezo­lani­sch­er Volksmu­sik auf der ganzen Welt.

Mauricio Castro, Mi­guel Án­gel Bo­sch (der an die Stel­le des be­kannten Cuat­rista Her­nán Gam­boa get­re­ten ist), Iván Pé­rez Ros­si und César Pé­rez Ros­si bil­den die vier „Him­melsrich­t­un­gen“ von Se­rena­ta Guayane­sa.

Serenata Guayanesa: Kulturerbe von Venezuela

Am 21. November 2011 wurde die venezolanische Gruppe Serenata Guayanesa als Kulturerbe der Nation deklariert.

Diese Gruppe wurde vor mehr als 40 Jahren gegründet und hat uns seither mit ihrer Volksmusik erfreut. Sie verdient diese Anerkennung und die weitere nationale und internationale Verbreitung ihrer Musik.

Ge­rar­do Leyser (Argentinien)

Ge­rar­do Leyser (Argentinien)

Gerardo Leyser – Künstlervertreter und Kulturvermittler

Unser Ehrenmitglied Gerardo Leyser wuchs in Buenos Aires (Argentinien) auf, studierte in Montevideo (Uruguay) und in Belgien und übersiedelte später nach Wien.

In Wien arbeitete er zunächst als Übersetzer für die Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO) und anschließend für die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO).

Heute ist er als Vertreter von Künstlerinnen und Künstlern wie Facundo Ramírez, dem Sohn des berühmten argentinischen Komponisten Ariel Ramírez, sowie der renommierten Tangotänzerin und Choreografin Mora Godoy und vielen weiteren Kunstschaffenden tätig.

Darüber hinaus organisiert er Konzertreisen und musikalische Veranstaltungen in Europa und Asien, insbesondere in China.

Im Laufe seiner beruflichen Laufbahn arbeitete er auch mit bedeutenden Persönlichkeiten der argentinischen Musik zusammen, darunter die Sängerin Mercedes Sosa (1935–2009) und der Komponist Ariel Ramírez (1921–2010), der insbesondere durch seine weltberühmte Komposition Misa Criolla bekannt wurde.

Seit mehreren Jahren ist Gerardo Leyser außerdem als anerkannter Musikkritiker tätig.

Prof. Rein­hard Hein­i­sch (Österreich)

Prof. Rein­hard Hein­i­sch (Österreich)

Univ.-Prof. Dr. Reinhard Heinisch ist nach langjähriger wissenschaftlicher Tätigkeit in den USA seit 2010 Professor für Vergleichende Österreichische Politik an der Universität Salzburg. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die empirische Demokratieforschung sowie Populismus und Parteien mit Fokus auf Europa, USA, sowie Lateinamerika. Er ist Autor von über 100 wissenschaftlichen Publikationen, darunter 14 Bücher, und wurde 2017 mit dem Wissenschaftspreis des österreichischen Parlaments ausgezeichnet. Seit 2009 ist er assoziierter Wissenschaftler an der University of Pittsburgh und seit 2014 regelmäßiger Gastlektor an der Renmin University of China in Peking. Darüber hinaus berät er verschiedene Regierungsstellen und politische Parteien, unter anderem das US-Außenministerium. Als Experte ist er ein gefragter Medienkommentator in österreichischen und deutschen Medien sowie international, unter anderem für die BBC, die Washington Post und die New York Times. Aktuell betreut Heinisch ein von der österreichischen und schweizerischen Wissenschaftsfond finanziertes Projekt zur Erforschung von Verschwörungstheorien und deren politischen Konsequenzen.

Prof. Yracema Vicuña (Venezuela)

Prof. Yracema Vicuña (Venezuela)

Bildende Künstlerin und Kunstpädagogin

Yracema Vicuña ist eine venezolanische bildende Künstlerin und Kunstpädagogin, die sich in ihrem künstlerischen Schaffen unter anderem mit der Op-Art (optischen Kunst) auseinandersetzt.

Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen Linien, Formen und deren Zusammenspiel mit der menschlichen Wahrnehmung. Durch die gezielte Anordnung und unterschiedliche Tonwerte von Linien entstehen optische Effekte, die Bewegung, räumliche Tiefe und wechselnde Formen suggerieren.

Neben ihrer eigenen künstlerischen Tätigkeit widmet sich Yracema Vicuña der Kunstvermittlung. Sie hat Schülerinnen, Schüler und Studierende im schulischen und universitären Bereich begleitet und fördert durch die künstlerische Ausbildung Kreativität, Wahrnehmungsfähigkeit und individuelle Ausdrucksmöglichkeiten.

Auf ihrem Instagram-Profil präsentiert sie eine Sammlung künstlerischer Arbeiten ihrer Schülerinnen, Schüler und Studierenden.

Der Kulturverein Churúm-Merú würdigt ihr künstlerisches und pädagogisches Engagement sowie ihren Beitrag zur Vermittlung und Förderung der bildenden Kunst und freut sich, sie zu seinen Ehrenmitgliedern zählen zu dürfen.