
Kultur, die verbindet
Seit seiner Gründung im Jahr 2010 schafft der Kulturverein Churúm-Merú in Wien Räume für Begegnung und kulturellen Austausch zwischen Österreich und Lateinamerika.
Durch Kunstausstellungen, Musik, Tanz und Folklore, Literatur, Vorträge, Kunsthandwerk und zahlreiche kulturelle Veranstaltungen bringen wir Menschen, Künstlerinnen und Künstler sowie unterschiedliche Traditionen miteinander in Verbindung.
Unsere Veranstaltungen der vergangenen Jahre erzählen zugleich die Geschichte und Entwicklung unseres Vereins.
Der Wasserfall, der über den Churúm-Merú hinabstürzt, ist mit 972 m Fallhöhe der höchste der Welt und befindet sich im Nationalpark Canaima.
Auf Englisch heißt er „Angels Fall“ (nach einem US-amerikanischen Piloten), aber in der Indianersprache Pemona und mittlerweile auch offiziell heißt er Kerepacupay Vena, nach dem Fluss Kerepacupay, dessen Teil seines Laufs der Wasserfall ist
Der Churúm-Merú ist ein heilliger Ort für die Indianer, die dort leben.

Philosophie
Der Kulturverein Churúm-Merú möchte Menschen zusammenbringen und die kulturelle Begegnung zwischen Österreich und Lateinamerika fördern. Dabei schaffen wir Möglichkeiten, unterschiedliche Traditionen kennenzulernen, Gemeinsamkeiten zu entdecken und voneinander zu lernen.
Das große Potenzial, das im Zusammentreffen zweier traditionsreicher Kulturkreise liegt, möchten wir nutzen, um Brücken zwischen den Menschen zu bauen. Kunst, Musik, Tanz, Literatur, Kunsthandwerk, Kulinarik und andere kulturelle Ausdrucksformen ermöglichen Begegnungen, die das gegenseitige Verständnis fördern und Vorurteile abbauen können.
Sowohl Lateinamerika als auch Österreich besitzen eine lange, von vielfältigen Einflüssen geprägte Kultur, die wesentlich zur Identität ihrer Menschen beiträgt. Gleichzeitig sind beide Regionen von beeindruckenden Landschaften, lebendigen Traditionen und einer großen kulturellen Vielfalt geprägt.
Mit unserer Arbeit möchten wir diese Vielfalt sichtbar und erlebbar machen. Churúm-Merú versteht sich dabei als kulturelle Brücke zwischen Österreich und Lateinamerika – als Ort der Begegnung, des Austauschs und des gegenseitigen Respekts.
Gründung
Der Kulturverein Churúm-Merú wurde am 30. November 2010 in Wien gegründet.
Mit großer Freude haben wir alle Vorbereitungen getroffen, am 30. November 2010 das Fenster zur Kultur Lateinamerikas geöffnet und offiziell unsere Vereinstätigkeit aufgenommen. Zahlreiche Gäste haben uns dabei die Ehre gegeben. Seine Exzellenz, der Botschafter von Kolumbien, Fredy Padilla de León, und der Kulturattaché Jorge Ojeda waren bei unserer Eröffnungsveranstaltung anwesend.
Erica Vaal, die durch ihr Engagement für die Musik Lateinamerikas im Rundfunk bekannt geworden ist, eröffnete unsere Veranstaltung.
Die Botschaft der Republik Kolumbien sandte uns die Musikgruppe „La Tribu“, die wesentlich zum Gelingen des Abends beitrug.
Auch ein kleines Buffet mit Speisen und Getränken wurde organisiert, wobei uns gute Freunde unterstützten.
Der zweite Teil des Abends stand ganz im Zeichen der universellen Sprache der Malerei. Daran beteiligten sich die Künstlerinnen Rhea Uher, Monika Iatrou und Isolde Engeljehringer aus Österreich, Elidia Kreutzer aus Kolumbien sowie der Künstler Jorge Gonçalves-Romero aus Venezuela.
Fotos unserer Veranstaltungen
Entdecken Sie Eindrücke aus unseren bisherigen Veranstaltungen und kulturellen Aktivitäten.
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Der Vorstand
Unsere Mitglieder & Unterstützer
Ing. Belkis Morantes